Kormorane / Donauaufer

Aufnahme 29.11.2018, Donau (Schönau a.d. Donau / Fischamend). Full HD.

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Über die Zahl der Kormorane, die ich an diesem kalten, aber sonnigen Tag zu Gesicht bekam, kann ich mich nicht beklagen. Immer wieder tauchten einige irgendwo am Himmel auf, um rasch wieder hinter den blattlosen Aubäumen zu verschwinden. Von Aufnahmen war jedenfalls keine Rede. Ähnlich war es bei den Silberreihern. Einen habe ich nur um zwei Minuten verpasst, auf dem Weg zur Gänsehaufentraverse (da war der Wald im Weg …).
Immerhin entdeckte ich diesen Schwarm Kormorane am gegenüberliegenden Donauaufer, knapp 300 Meter entfernt – größer ging’s nicht mehr, ohne die bekannten Magenta-Ränder zu riskieren. Windig war’s auch – Böen bis zu 50 km/h, daher etwas Windgeräusche. Der Pegel der Donau war extrem niedrig. Bei normalem Wasserstand hätten die Kormorane dort nicht sitzen können.

Kormorane sind eher klassische Wintergäste im Wiener Raum. Bei den Kormoranen, die ich ab und zu im Sommer beim Wasserpark in Floridsdorf und vor allem beim Kraftwerk Freudenau sehe, dürfte es sich um Jungvögel handeln, die im Winterquartier “herumhängen”, wie es in einer Publikation des Nationalparks Donau-Auen von 2016 heißt. Zumindest bis damals waren noch keine zum Brüten geblieben.

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